Fenster und Türen im Neubau: Wo Sie nicht sparen sollten
Fenster und Türen beeinflussen Energieeffizienz und Wohnkomfort über Jahrzehnte. Was beim Neubau wirklich zählt.
Fakten auf einen Blick
- U-Wert Dreifachverglasung (typisch): 0,5–0,8 W/(m²K)
Fenster und Türen beeinflussen Energieeffizienz und Wohnkomfort über Jahrzehnte. Was beim Neubau wirklich zählt.
Fakten auf einen Blick
Matthias Büdenbender benennt beim Hausbau drei Bereiche, an denen Bauherren nicht sparen sollten: Wandaufbau und Dämmung, Badgestaltung — und Fenster und Türen.
„Man sollte auf keinen Fall beim Hausbau an der Grundsubstanz des Hauses sparen."
Fenster sind die schwächsten Stellen in der Gebäudehülle. Über die Fensterfläche verliert ein Einfamilienhaus bis zu 30 % seiner Heizwärme.
Zweifachverglasung (Uw-Wert ca. 1,0–1,3 W/(m²K)):
Dreifachverglasung (Uw-Wert ca. 0,5–0,9 W/(m²K)):
Gut gedämmte Haustüren ab ca. 1.500 €. Hochwertige Türen mit Einbruchklasse RC 3: 3.000–6.000 €.
Beschreiben Sie Ihre Situation — unsere Experten geben Ihnen eine individuelle Einschätzung.
Wichtige Fragen vorab klären:
In aller Regel ja. Die Mehrkosten betragen typisch 10–20 % des Fensterpreises. Dafür sinkt der Wärmeverlust erheblich und im Winter gibt es keine kalten Glasflächen mit Zugluft.
Für den KfW-40-Standard sind Fenster mit einem Uw-Wert von ≤ 0,9 W/(m²K) erforderlich — das entspricht Dreifachverglasung mit gut gedämmtem Rahmen.
In der Bemusterung — typisch zwei Tage, mehrere Monate vor dem Baustart. Gute Vorbereitung zahlt sich aus.